Levern/Bad Essen. Viel Interessantes erlebten Mitglieder des Sozialverbandes Levern bei einer historischen Ortsführung in Bad Essen. Die meisten Teilnehmer radelten gut gelaunt und bei schönstem Sommerwetter mit dem Rad nach Bad Essen, einige kamen direkt mit dem PKW. Besucht wurde zuerst der Wochenmarkt, danach ging es erst einmal zur beliebten Eisdiele.
Bevor dann die Gästeführerin die Besucher vor der Nikolaikirche auf dem Marktplatz in Empfang nahm, genossen einige Teilnehmer noch die kleine Marktmusik, die an diesem Tag in der Kirche gespielt wurde.
Die Gästeführerin Elisabeth Grünbergs begrüßte die Gruppe und nahm sie mit auf eine eineinhalbstündige Reise durch Bad Essen, die in der Nikolaikirche auf dem historischen Kirchplatz begann. Sie berichtete über Entstehung, Entwicklung und über die Restauration der Kirche, bei der alte Malereien zum Vorschein kamen und mit Liebe wieder restauriert wurden, und bei der auch ein Restaurator aus dem benachbarten Levern dabei war.
Weiter ging’s durch die Kussallee zum ehemaligen Meierhof. Dabei berichtete die Gästeführerin über spannende Hintergründe und ausgewählte Geschichten aus der Ortsgeschichte. Frau Grünbergs berichtete auch über die Anerkennung Bad Essens zur Cittaslow. Dabei stellte sich den Teilnehmern die Frage, was das eigentlich bedeutet. Sie erklärte: „Das Manifest der Cittaslow-Bewegung beschreibt das so: Eine Cittaslow, das ist eine Stadt, in der Menschen leben, die neugierig auf die wieder gefundene Zeit sind, die reich ist an Plätzen, Theatern, Geschäften, Cafés, Restaurants, Orten voller Geist, ursprünglichen Landschaften, faszinierender Handwerkskunst, wo der Mensch noch das Langsame anerkennt, den Wechsel der Jahreszeiten, die Echtheit der Produkte und die Spontaneität der Bräuche genießt, auf den Geschmack und die Gesundheit achtet …“ Besser hätte man das sicherlich auch nicht beschreiben können!
Wichtigster Anziehungspunkt Bad Essens und Besuchermagnet, die SoleArena, wurde danach ebenfalls gründlich in Augenschein genommen und bewundert. Annegret Jaschke, Vorsitzende des Sozialverbandes Levern, bedankte sich für die interessante Ortsführung. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig: Das war ein schöner Nachmittag und sowas sollten wir mal wiederholen.
